Mit dem neuen Firmen-Laptop habe ich mir überlegt nicht mehr den SQL-Server zu installieren.

Mir war bzw. ist es einfach zu aufwendig geworden immer wieder zu deinstallieren und zu installieren.

Was bleibt einem dann als Alternative? Hau den SQL-Server einfach in Docker.

Gemacht getan.

Wunderbar Laptop wird nicht zugemüllt und ich habe die Chance on the fly zu wechseln.

Jetzt ist es bei den Firmen-Laptops aber so, dass wir standardmäßig 2 Partitionen haben. Ich wollte aber die Container nicht auf der C Partition haben.

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Also ging es auf die Suche zum umkonfigurieren. Die erste gefundene Lösung hatte zum Ergebnis, dass Docker nicht mehr gestartet ist.
Dieser Umstand war bei mir jetzt nicht tragisch, da ich das System neu aufgesetzt habe und keine Daten verloren habe.

Doch dann endlich habe ich die richtige Lösung gefunden um die Docker-Container auf die D Partition zu verschieben.

Was ist zu tun?

Stoppt den Docker-Desktop

In der Eingabeaufforderung führ man den folgenden Befehl zum Auflisten des wsl-Speicherortes aus

wsl --list -v

Es sollte nun eine Tabelle wie die folgende angezeigt werden:

Tabelle WSL-Speicherort
Tabelle WSL-Speicherort

Nun muss man WSL ausschalten

wsl  --shutdown

Ergebnis:

Tabelle WSL-Speicherort gestoppt
Tabelle WSL-Speicherort. Erhält man mit wsl –list -v

Im nächsten Schritt erstellt man das gewünschte Verzeichnis für die Docker-Container z.B. D:\Docker\wsl\data\

Nachdem der zukünftige Speicherort für die Docker-Container erzeugt ist werden die bestehenden Container umgezogen

wsl --export docker-desktop-data "D:\Docker\wsl\data\docker-desktop-data.tar"

Als nächster Schritt werden die Container-Daten deregistriert

wsl --unregister docker-desktop-data

Nun werden die Container-Daten wieder importiert.

wsl --import docker-desktop-data "D:\Docker\wsl\data" "D:\Docker\wsl\data\docker-desktop-data.tar" --version 2

Die erzeugte data\docker-desktop-data.tar Datei kann nun gelöscht werden. Aber nur diese Datei löschen!

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Jetzt ist es geschafft.

Nur noch Docker starten und die Docker-Container laufen auf dem neuen Speicherplatz.

Bei der ganzen Operation muss man wie immer sehr vorsichtig sein.

Passt gut auf. Eine Garantie, dass es ohne Probleme funktioniert kann ich nicht übernehmen. Das Risikoliegt bei euch.

Für mich hat sich das Risiko gelohnt. Meine Entwicklungsumgebung arbeitet nun komplett auf der D Partition.
Zudem bin ich was die Versionen des SQL-Servers angeht flexibler.

Von Michael